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Was ich von Network School nach zwei Jahren wirklich noch nutze (ehrliche Langzeit-Bilanz)

Ehrliche Bilanz nach zwei Jahren: Was das NS-Netzwerk wirklich bringt, was eingeschlafen ist, und ob sich eine Bewerbung trotz Kasachstan-Transition lohnt.

21. Aug. 2026 · 13 Min. Lesezeit

Was ich von Network School nach zwei Jahren wirklich noch nutze (ehrliche Langzeit-Bilanz)

Die häufigste Frage, die ich nach meinen NS-Posts bekomme, ist nicht "Was kostet es?" Das beantworte ich an anderer Stelle. Die Frage, die wirklich alle stellen, klingt so: "Und was ist davon geblieben?"

Ich sitze gerade in meinem Homeoffice in Berlin. Es ist August 2026. Ich war vor knapp zwei Jahren bei der Network School in Malaysia, drei Monate, NS Pro. Heute kann ich diese Frage endlich beantworten, ohne Hype und ohne Bitterkeit.

Spoiler: Es ist komplizierter als "hat sich gelohnt" oder "war das Geld rausgeworfen". Und genau diese Komplexität ist das, was ich dir hier aufschreiben will.

Was das NS-Netzwerk nach dem Aufenthalt wirklich bedeutet

Discord-Server: wo die Community lebt und wie aktiv er ist

Das Herz der NS-Community ist nach dem Aufenthalt der Discord-Server. Das ist kein Geheimnis, aber die Art wie er funktioniert, ist anders als man erwarten würde.

Der Server ist groß. Zu Spitzenzeiten waren über 500 Menschen gleichzeitig in Forest City. Alle davon haben Zugang zum zentralen Server. Das bedeutet: Es gibt dort eine Menge Kanäle, eine Menge Aktivität, und auch eine Menge Rauschen.

Was wirklich funktioniert, sind die kleinen Untergruppen. Während meiner Zeit hat sich eine Gruppe von UX-Designern und Vibe Codern zusammengefunden, die bis heute einen eigenen Kanal hat. Dort teilen etwa 15-20 Leute ihre Arbeit, geben Feedback auf Figma-Mockups, und fragen wenn sie Empfehlungen suchen. Diese Gruppe ist aktiver als der Haupt-Server.

Das wichtigste Muster, das ich beobachte: Wer im Discord aktiv gibt - Feedback gibt, Ressourcen teilt, Fragen beantwortet - bekommt auch aktiv zurück. Wer nur konsumiert, für den schläft die Community nach 3-6 Monaten ein. Das ist nicht NS-spezifisch, das ist Netzwerke.

Projektgruppen die nach dem Aufenthalt entstanden sind

In meiner Kohorte haben sich nach dem Aufenthalt spontan ein paar Gruppen gebildet. Eine davon war eine Gruppe von fünf Leuten, die alle irgendwo an KI-gestützten Design-Tools arbeiteten. Wir haben einen gemeinsamen Notion-Space aufgebaut, teilen dort Beta-Invites, geben gegenseitig Feedback auf Pitchdecks, und treffen uns alle sechs Wochen zu einem Zoom-Call.

Nicht alle Gruppen laufen so gut. Eine andere Gruppe, die Anfang 2025 mit dem Ziel gegründet wurde, gemeinsam ein SaaS-Produkt zu bauen, hat sich nach vier Monaten aufgelöst. Das war kein Drama - die Interessen haben sich auseinanderentwickelt. Das passiert in echten Netzwerken.

Der Unterschied zu einer normalen Online-Community: Wenn ich diesen Leuten schreibe, antworten sie. Nicht weil wir beste Freunde sind, sondern weil wir drei Monate zusammen gelebt haben. Das ist ein anderer Ausgangspunkt als eine LinkedIn-Verbindung, die ich nach einem Meetup hinzugefügt habe.

Wie NS-Connections sich von LinkedIn-Connections unterscheiden

Ich habe ungefähr 700 LinkedIn-Verbindungen. Wenn ich morgen eine ehrliche Schätzung abgeben müsste, würde ich sagen: Mit 20 davon würde ich wirklich zusammenarbeiten wollen. Mit weiteren 50 könnte ich ein Gespräch anfangen. Den Rest kenne ich kaum.

Von meiner NS-Kohorte halte ich aktiven Kontakt zu 8-10 Menschen. Das klingt nach weniger, ist aber ein anderes Verhältnis. Der Gründer aus Singapur, den ich beim Frühstück kennengelernt habe, hat mir acht Monate nach meinem Aufenthalt eine Nachricht geschickt: Er suche jemanden für UX-Arbeit an seinem neuen Produkt, ich solle als erstes fragen. Das ist keine LinkedIn-Verbindung. Das ist jemand, der mich als Person kennt.

Was ich konkret noch nutze - und was eingeschlafen ist

Wöchentliche Calls mit drei Residents aus meiner Kohorte: ja, noch aktiv

Ich habe drei Menschen aus meiner NS-Zeit, mit denen ich regelmässig rede. Alle drei Wochen haben wir einen Call, manchmal kürzer, manchmal länger. Alex aus Berlin arbeitet als Entwickler und baut nebenbei eine SaaS-App. Priya aus London ist UX Researcher und hat sich letztes Jahr selbstständig gemacht. Marcus aus Wien ist Vibe Coder wie ich, hat NS sogar einen Monat vor mir verlassen und ist jetzt in Istanbul.

Diese drei Connections haben mehr direkten Wert für mich als alle anderen NS-Kontakte zusammen. Nicht weil wir die besten Freunde wurden, sondern weil wir ähnliche Herausforderungen haben und uns gegenseitig wirklich kennen. Marcus hat mir einen Kunden vermittelt. Ich habe Priya geholfen, ihren Stundensatz zu verhandeln. Alex und ich haben zusammen einen kleinen Design-to-Code-Workflow entwickelt, den wir beide nutzen.

Das Muster: Drei Monate Intensiv-Kontakt haben hier mehr bewirkt als drei Jahre gelegentliche LinkedIn-Interaktionen.

Skill-Sharing: wie ich Feedback auf Design-Arbeit aus der Community bekomme

Das ist der praktischste Nutzen, den ich aus der NS-Community ziehe. Wenn ich an einem Interface arbeite und eine zweite Meinung brauche, poste ich es im Design-Kanal. Ich bekomme typischerweise 3-5 Antworten von Menschen, die mich kennen und deren Geschmack ich einschätzen kann.

Das klingt banal. Es ist aber ein echter Unterschied zu öffentlichen Feedback-Foren, wo du nicht weisst wer antwortet, oder zum völligen Alleinarbeiten im Homeoffice. Die Kombination aus "Menschen die mich kennen" und "hohe Qualifikation der Antworten" macht den Unterschied.

Ich habe umgekehrt in den letzten zwei Jahren wahrscheinlich 80-100 solche Feedback-Anfragen beantwortet. Das kostet Zeit, aber es hält mich auch aktiv und auf dem Laufenden, was andere im Design-Bereich gerade machen.

Auftragsempfehlungen: was ich über NS bekommen habe

Hier ist die konkrete Rechnung, die ich mir aufgeschrieben habe:

Zwei Projekte sind direkt über NS-Empfehlungen zu mir gekommen. Das erste war eine UX-Überarbeitung für eine App eines Founders, den ich aus Malaysia kannte. Drei Monate Arbeit, guter Stundensatz, das Projekt hat sich zu einer laufenden Zusammenarbeit entwickelt. Das zweite war kleiner: ein Landing-Page-Redesign für eine Empfehlung aus dem Discord, circa zwei Wochen Arbeit.

Kein Riesengeschäft. Aber beide Projekte kamen ohne Kaltakquise und ohne Plattformgebühren. Der Aufwand für diese Connections war nicht null - ich habe drei Monate meines Lebens und circa 9.000 Euro investiert. Aber die Connections existieren, und sie funktionieren.

Was eingeschlafen ist: ehrliche Einschätzung

Ich will hier ehrlich sein, weil ich das bei anderen NS-Posts vermisse. Nicht alles, was ich mir vom NS-Netzwerk erhofft hatte, ist eingetreten.

Ich hatte gehofft, nach NS regelmässig Aufträge über das Earn-Programm und direkte Empfehlungen zu bekommen. Das ist nicht so gelaufen. Das Earn-Programm war während meiner Zeit gut - ich habe einige Bounties abgearbeitet und dabei Founder kennengelernt. Aber nach dem Aufenthalt habe ich kaum noch daran teilgenommen, weil ich wieder in mein normales Freelancer-Leben zurückgefallen bin.

Die grossen Talks und Speaker-Events, die ich bei NS erlebt habe, fehlen mir. Ich war bei einem Vortrag von jemandem aus dem Sequoia-Netzwerk, das war ein echter Moment. Aber diesen Zugang habe ich nach dem Aufenthalt nicht mehr. Das ist ehrlich gesagt der grösste Verlust.

Und von den 50-60 Menschen, die ich in drei Monaten bei NS kennengelernt habe, halte ich aktiven Kontakt zu 8-10. Der Rest ist eingeschlafen - nicht durch Drama oder Enttäuschung, sondern durch den normalen Verlauf von Zeit und Entfernung.

Was der Malaysia-zu-Kasachstan-Wechsel für bestehende und zukünftige Residents bedeutet

Campus Malaysia: geschlossen seit 22. Juli 2026

Den vollständigen Ablauf des Malaysia-Kapitels habe ich in meinem Post über den Kasachstan-Umzug aufgeschrieben. Kurz zusammengefasst: Die Betriebslizenz wurde am 21./22. Juli 2026 durch den Iskandar Puteri City Council entzogen. Der Grund war offiziell eine Abweichung der tatsächlichen Aktivitäten von der genehmigten Bürolizenz. Der Campus in Forest City, Johor, ist geschlossen und abgesperrt.

Als die Nachricht kam, war mein erstes Gefühl Bestürzung. Forest City hat mir viel bedeutet - nicht als Ort an sich, sondern als Kontext für die Menschen, die dort waren. Dann kam schnell das nächste Gefühl: Das Netzwerk ist nicht in Forest City. Es ist in den Menschen.

Kasachstan: bereits geöffnet, Astana Hub, $900/Monat

Was viele nicht wissen, weil es schnell ging: NS ist nicht in einer Pause. Seit August 2026 gibt es bereits einen laufenden Campus in Astana, der Hauptstadt Kasachstans. Konkreter Standort: fünfter Stock des Astana Hub, einem staatlichen Digital-Technopark mit über 1.800 angemeldeten Unternehmen.

Die wichtigste Änderung ist der Preis. In Malaysia kostete NS Basic 1.500 Dollar pro Monat, NS Pro 3.000 Dollar. In Kasachstan startet die Grundmitgliedschaft bei 900 Dollar pro Monat, inklusive Unterkunft, Mahlzeiten, Gym, Coworking und Tech-Kursen. Private Apartments beginnen bei 3.000 Dollar - das entspricht dem alten NS-Pro-Niveau, aber mit deutlich mehr erwartetem Komfort.

Balajis eigene Beschreibung des neuen Standorts: "We're up and running in the beautiful country of Kazakhstan, which combines high tech, low cost, brilliant people, a competent state, and plenty of space to build."

Das ist kein Krisenmanagement. Das ist ein Pivot mit Überzeugung.

Was das für laufende Bewerbungen bedeutet

Bewerbungen laufen weiter. Die wichtigste praktische Information für alle, die mit einer Bewerbung geliebäugelt haben: Der Prozess ist nicht gestoppt. Du bewirbst dich über ns.com, und der Campus ist jetzt Astana statt Forest City.

Was du realistisch einplanen musst: Kasachstan ist nicht Malaysia. Das Klima ist kontinental, die Sprache ist Kasachisch und Russisch, und Astana ist eine sehr andere Stadt als Forest City. Wer bei NS war wegen der Nähe zum Meer oder dem tropischen Klima, bekommt das in Astana nicht. Wer wegen des Netzwerks da war, bekommt das weiterhin.

Langfristig plant Kasachstans Regierung ausserdem "Network City" in Burabay, einen eigenständigen technologischen Stadtentwicklungsprojekt. Das ist noch Zukunftsmusik, aber zeigt die Ernsthaftigkeit des Engagements.

Die Community läuft weiter - auch ohne festen Campus

Das ist die Erkenntnis, die mich am meisten überrascht hat, seit Malaysia schloss: Die Community im Discord war nicht vorübergehend ruhiger und dann wieder aktiv. Sie war konstant aktiv.

Wir hatten sofort Threads mit Fragen, Einschätzungen, Unterstützungsangeboten. Menschen, die noch in Malaysia waren, wurden von anderen koordiniert. Das Netzwerk hat sich selbst organisiert, schneller als jede zentrale Kommunikation.

Das hat meine These bestätigt: Das, was NS wirklich aufgebaut hat, sitzt nicht in einem Gebäude.

Für wen das NS-Netzwerk den grössten langfristigen Wert hat

Menschen die aktiv geben und nicht nur nehmen

Das ist die Regel Nummer eins, die ich nach zwei Jahren definitiv bestätigen kann: Die Menschen bei NS, die langfristig den grössten Nutzen aus der Community ziehen, sind diejenigen, die zuerst geben.

Wer beim Aufenthalt aktiv anderen hilft, Feedback gibt, Skills teilt, für den bleibt ein aktives Netzwerk. Wer drei Monate dort sitzt und hauptsächlich auf sich selbst fokussiert ist, verlässt NS mit schönen Erinnerungen, aber wenig handfesten Verbindungen.

Das ist keine moralische Aussage. Es ist Mechanik. Geben aktiviert Reziprozität. Und ein Netzwerk von 500 Menschen aus 80 Ländern, das auf Reziprozität basiert, ist das stärkste berufliche Kapital, das ich mir vorstellen kann.

Wer von internationalen Kontakten profitiert: Freelancer mit globalen Kunden

Als UX-Designer mit deutschen Kunden war der internationale Aspekt von NS für mich persönlich ein Nebenbenefit. Meine beiden NS-vermittelten Projekte kamen nicht aus dem internationalen Netzwerk, sondern von einem EU-Gründer, den ich kannte.

Für Freelancer, die internationale Kunden haben oder wollen, ist NS das Gegenteil: Es ist genau ihr Hauptnutzen. Du hast drei Monate Kontakt zu Foundern aus Singapur, den USA, Indien, Nigeria. Wenn du als Entwickler oder Designer einen amerikanischen oder asiatischen Kundenmarkt erschliessen willst, ist das ein direkter Türöffner.

Ich kenne jemanden aus meiner Kohorte, der nach NS einen längeren Auftrag aus dem US-Markt bekam, direkt über eine NS-Connection. Das wäre über normale deutsche Freelancer-Plattformen schlicht nicht passiert.

Gründer die Feedback und erste Nutzer suchen

Das ist der Use Case, für den NS besonders optimiert ist, auch wenn er nicht immer so kommuniziert wird. Wenn du ein Produkt aufbaust und valides Feedback von technisch versierten Menschen brauchst, die dir ehrlich sagen was sie denken, ist NS ein aussergewöhnlicher Kontext.

500 Menschen, die alle aktiv bauen und lernen, sind eine der dichtesten Beta-Tester-Gruppen die ich mir vorstellen kann. Und sie haben einen geteilten Referenzrahmen - sie verstehen, was du baust, warum du baust, und welche Probleme du löst.

Mein ehrliches Fazit: Was der Aufenthalt langfristig gebracht hat

3 konkrete Ergebnisse aus dem NS-Netzwerk

Zwei Jahre später kann ich drei konkrete Ergebnisse benennen, die direkt auf NS zurückgehen:

Erstens: Zwei bezahlte UX-Projekte, die ohne NS-Verbindungen nicht zu mir gekommen wären. Zusammen circa 15.000 Euro Umsatz. Das deckt die Investition in NS Pro für drei Monate nicht vollständig, aber es ist ein direkter und messbarer Rückfluss.

Zweitens: Ein Design-Feedback-Loop mit 3-5 NS-Alumni, der meine Arbeit konkret verbessert hat. Ich kann das nicht in Euro messen, aber ich bin überzeugt, dass meine Conversion bei Angeboten besser geworden ist, weil ich regelmässig Feedback von Menschen bekomme, deren Urteil ich schätze. Das ist schwer zu quantifizieren, aber real.

Drittens: Klarheit über meine Nische. Drei Monate mit Foundern und Techies zu leben hat mir gezeigt, wo meine UX-Skills am meisten Wert haben: Bei frühen Produkten, nicht bei grossen Corporate-Redesigns. Das hat meine Positionierung verändert. Seither bewerbe ich mich anders, und meine Abschlussquote ist besser.

Was ich anders machen würde

Wenn ich meinen NS-Aufenthalt nochmal planen würde, würde ich weniger Zeit damit verbringen, möglichst viele Menschen kennenzulernen, und mehr Zeit damit verbringen, mit 10-15 ausgewählten Menschen echte Gespräche zu führen. Ich war anfangs im Netzwerk-Modus: Frühstück, Gespräch, Abendessen, Gespräch, Event, Gespräch. Nach zwei Wochen war ich sozial erschöpft und hatte 40 Visiting-Card-Äquivalente im Discord.

Was wirklich geblieben ist, sind die drei Menschen, mit denen ich damals spontan über Probleme geredet habe, die mich wirklich beschäftigt haben. Nicht beim Networking-Event. Beim Abendessen, wenn die offizielle Agenda vorbei war.

Ich würde ausserdem das Earn-Programm systematischer nutzen. Nicht wegen der Vergütung, sondern weil die Aufgaben ein Türöffner zu Foundern sind, die du danach wirklich kennst.

Würde ich es wieder tun?

Ja. Ohne lange Überlegung.

Nicht weil NS perfekt wäre - das ist es nicht. Den vollständigen Erfahrungsbericht aus der Zeit in Forest City habe ich in meinem NS-Erfahrungsbericht aufgeschrieben. Der Aufenthalt hat auch Dinge nicht geliefert, die ich mir erhofft hatte. Aber die Menschen, die Verbindungen und die Klarheit über mein eigenes Business, die ich mitgenommen habe, waren den Preis wert.

An der Network School habe ich verstanden, was ich wirklich brauche: nicht mehr Kontakte, sondern bessere. Nicht mehr Optionen, sondern klarere Entscheidungen. Und nicht das Gefühl, als Freelancer allein zu kämpfen.

Das klingt nach einem werbe-Text, ich weiss. Ich schreibe es trotzdem, weil es stimmt.

Lohnt es sich jetzt zu bewerben - trotz der Übergangsphase?

Meine persönliche Empfehlung

Die Malaysia-Schliessen hat eine Welle von Fragen ausgelöst: Ist NS nach dem Debakel noch vertrauenswürdig? Lohnt sich eine Bewerbung jetzt noch?

Was NS wirklich kostet und wie sich die Rechnung aufmacht, habe ich in meinem Kosten-Check durchgerechnet. Der Kasachstan-Preis von $900/Monat Basic ändert diese Rechnung deutlich zu Gunsten von Bewerberinnen und Bewerbern.

Meine ehrliche Antwort nach zwei Jahren im NS-Netzwerk: Das Entscheidende war nie der Campus. Das Entscheidende war das Netzwerk. Und das ist weiterhin da.

Was sich geändert hat: Der Preis ist deutlich niedriger als in Malaysia. $900 pro Monat Basic in Astana ist ein anderes Angebot als $1.500 in Forest City. Wer schon länger überlegt hat, aber den Preis als Hindernis sah, hat jetzt weniger Grund zu warten.

Was ich für Neulinge als ehrliche Einschränkung nennen würde: Astana ist eine junge, futuristische Stadt, aber kein klassisches Nomaden-Ziel. Das Wetter im Herbst und Winter ist kontinental. Russischkenntnisse sind ein Vorteil. Wer das als Abenteuer betrachtet, findet eine Stadt im Aufbau mit echtem Tech-Momentum und einer kasachischen Regierung, die aktiv Startups und internationale Talente anzieht.

Für alle, die gerade ernsthaft überlegen: Bewerb dich jetzt. Der Prozess läuft, der Campus ist geöffnet, und die Community ist aktiver als je zuvor - genau weil der Umzug ein gemeinsames Erlebnis war, das die Alumni zusammengeschweisst hat. Mit meinem Referral-Link sparst du 25% auf die Mitgliedschaft. Du findest ihn hier.

Wer kurzfristig noch zögert und erst wissen will, wie sich Astana als Standort entwickelt: Setz dich auf die Warteliste und beobachte. Die nächsten Monate werden zeigen, ob NS in Kasachstan die gleiche Energie aufbaut wie in Malaysia auf dem Höhepunkt. Meine Vermutung: Ja - weil das Netzwerk, das ich kenne, nicht aufgehört hat zu existieren.


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