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Dubai und VAE auswandern als Freelancer 2026: 0% Steuer - aber kein DBA mehr, und das ändert alles

Dubai für Freelancer 2026: 0% Einkommensteuer klingt verlockend - aber das DBA Deutschland-VAE ist seit 2022 ausgelaufen. Was das wirklich bedeutet.

1. Aug. 2026 · 13 Min. Lesezeit

Dubai und VAE auswandern als Freelancer 2026: 0% Steuer - aber kein DBA mehr, und das ändert alles

Ich habe in den letzten zwei Jahren mit bestimmt einem Dutzend Freelancern gesprochen, die nach Dubai wollten. Die meisten hatten dieselbe Rechnung im Kopf: 0% Einkommensteuer, Sonne, Luxusleben, schnelles Visum. Was fast keiner von ihnen wusste: Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den VAE ist seit dem 1. Januar 2022 ausgelaufen. Und das verändert die gesamte Kalkulation.

Das ist kein kleines Detail am Rand. Das ist der Unterschied zwischen einem gut durchgeplanten Wegzug und einer steuerlichen Falle, die dich noch zehn Jahre nach dem Umzug einholen kann. Dieser Artikel geht deswegen tiefer als die üblichen Dubai-Hochglanz-Berichte.


Warum Dubai für deutsche Freelancer so verlockend klingt

Auf dem Papier ist das Angebot kaum zu schlagen. Die Vereinigten Arabischen Emirate erheben keine Einkommensteuer auf natürliche Personen. Null Prozent. Wer seinen Lebensmittelpunkt nach Dubai verlegt, zahlt auf sein Freelancer-Einkommen keine Einkommensteuer.

Dazu kommt: internationale Community, modernes Banking, exzellente Infrastruktur, Direktflüge nach Deutschland in 6 Stunden, englischsprachige Verwaltung. Für Freelancer, die ohnehin online arbeiten, klingt das nach einem einfachen Move.

0% Einkommensteuer in den VAE - was stimmt

Die Zahl stimmt. Die VAE erheben tatsächlich keine Einkommensteuer auf Privatpersonen. Wer als natürliche Person in Dubai lebt und als Freelancer arbeitet, zahlt auf sein persönliches Einkommen keine VAE-Einkommensteuer. Das war so und ist weiterhin so.

Was sich verändert hat, ist die Steuer auf der Unternehmensseite.

9% Unternehmenssteuer seit 2023: wer zahlt, wer nicht

Seit Juni 2023 gibt es in den VAE eine Körperschaftsteuer (Corporate Tax) von 9%. Die gute Nachricht für die meisten Freelancer: Sie greift erst ab einem Gewinn von 375.000 AED pro Jahr - umgerechnet ungefähr 93.000 Euro.

Wer darunter bleibt, zahlt 0%. Wer mehr verdient, zahlt 9% auf den Teil oberhalb dieser Grenze.

Für Freelancer als natürliche Person gilt zusätzlich: Solange der Jahresumsatz unter 1 Million AED (rund 250.000 Euro) liegt, besteht keine Pflicht zur Registrierung für die Körperschaftsteuer. Erst ab dieser Schwelle wird es komplizierter.

Noch ein wichtiger Punkt für Free-Zone-Unternehmen: Einkünfte aus internationalen Kunden (also Kunden außerhalb der VAE) können weiterhin mit 0% versteuert werden, wenn echte wirtschaftliche Substanz in der Free Zone nachgewiesen wird. Das ist für Freelancer mit deutschen oder europäischen Kunden relevant.

Die kleine Einschränkung: Der sogenannte Small Business Relief - eine Sonderregelung, die Umsätze bis 3 Millionen AED effektiv steuerfrei stellt - läuft Ende 2026 aus. Danach gelten die regulären Regeln wie beschrieben.


KRITISCH: Das DBA Deutschland-VAE ist seit 1. Januar 2022 ausgelaufen

Das ist die Information, die in den meisten deutschen Dubai-Artikeln fehlt oder klein gedruckt in einer Fußnote versteckt wird. Deswegen stelle ich sie an diese prominente Stelle.

Deutschland hat das Doppelbesteuerungsabkommen mit den VAE im Juni 2021 gekündigt. Seit dem 1. Januar 2022 gibt es keinen DBA-Schutz mehr zwischen Deutschland und den VAE.

Was ein fehlendes DBA konkret bedeutet

Ein Doppelbesteuerungsabkommen regelt, welches Land das Recht hat, bestimmte Einkünfte zu besteuern. Es verhindert, dass du auf dasselbe Einkommen in zwei Ländern Steuern zahlst. Solange das DBA galt, konntest du als Freelancer in Dubai sicher sein: Deutschland darf mein aktives Einkommen aus Dubai nicht besteuern.

Ohne DBA gelten die normalen deutschen Steuerregeln. Das heißt: Wenn du nach wie vor unbeschränkt steuerpflichtig in Deutschland bist - weil du noch Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt dort hast - musst du dein weltweites Einkommen in Deutschland versteuern, auch wenn du in Dubai lebst und arbeitest.

Das klingt abstrakt, also ein konkretes Szenario: Du meldest dich in Deutschland ab, ziehst nach Dubai, machst das alles korrekt. Dann greift Deutschland grundsätzlich nicht mehr auf dein Einkommen zu. Aber die Abmeldung muss wirklich sauber gemacht werden - kein Scheinwohnsitz bei den Eltern, kein Apartment in München, das du dir "für Besuche" behältst.

Mehr dazu, wie du die Abmeldung korrekt durchführst, erkläre ich in meinem Artikel zur Abmeldung aus Deutschland für Freelancer.

Kein neues DBA in Sicht: Stand August 2026

Es gibt Stand heute keine Verhandlungen für ein neues DBA zwischen Deutschland und den VAE. Die Bundesregierung hat das alte Abkommen nicht aus Versehen auslaufen lassen, sondern bewusst - weil man sich nicht über den Informationsaustausch einigen konnte. Seit 2022 haben sich die Positionen nicht angenähert. Wer hofft, dass da bald wieder ein Abkommen kommt, wartet wahrscheinlich vergeblich.

Was das für Doppelbesteuerungsrisiken heißt

Ohne DBA gibt es kein klares Zuweisungsrecht. Die Anrechnung ausländischer Steuern nach §34c EStG ist das Backup-Instrument - aber das funktioniert nur, wenn im Zielland tatsächlich Steuern gezahlt wurden, die angerechnet werden können. In Dubai zahlst du keine Einkommensteuer. Es gibt also nichts anzurechnen. Wenn Deutschland noch Zugriff hat, zahlt du dort den vollen Satz.


Der §2-AStG-Fallstrick: Erweiterte beschränkte Steuerpflicht

Dieser Paragraph ist das, was Dubai für viele Freelancer deutlich unattraktiver macht als gedacht - und gleichzeitig das Thema, das in Dubai-Artikeln am häufigsten ignoriert wird.

Wann §2 AStG greift

Die erweiterte beschränkte Steuerpflicht nach §2 Außensteuergesetz greift, wenn alle drei folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

1. Deutsche Staatsbürgerschaft: Du bist Deutscher (oder hast in den zehn Jahren vor dem Wegzug mindestens fünf Jahre als Deutscher gelebt).

2. Niedrigsteuerland: Du ziehst in ein Land, in dem die Steuerbelastung weniger als zwei Drittel der deutschen beträgt. Dubai - mit 0% Einkommensteuer - ist eindeutig ein Niedrigsteuerland. Portugal und Kroatien sind es nicht. Das ist einer der wichtigsten Unterschiede im Vergleich.

3. Wesentliche wirtschaftliche Interessen in Deutschland: Hier reicht schon eines der folgenden Kriterien:

  • Du hältst mindestens 1% an einer deutschen GmbH oder AG
  • Deine deutschen Einkünfte machen mehr als 30% deines Gesamteinkommens aus ODER übersteigen 62.000 Euro pro Jahr
  • Du hast deutsches Vermögen über 154.000 Euro oder mehr als 30% deines Gesamtvermögens

Was konkret noch 10 Jahre lang versteuert werden muss

Wenn §2 AStG greift, bleibt du in Deutschland für sogenannte inländische Einkünfte nach §49 EStG beschränkt steuerpflichtig - und das für bis zu zehn Veranlagungsjahre nach dem Wegzug.

Das Perfide dabei: Der Steuersatz richtet sich nach deinem weltweiten Einkommen (Progressionsvorbehalt). Wenn du weltweit 200.000 Euro verdienst, zahlst du auf deine deutschen Einkünfte den Spitzensteuersatz - auch wenn die deutschen Einkünfte selbst klein sind.

Für Freelancer bedeutet das: Wer mehr als 30% seiner Kunden in Deutschland hat, ist quasi automatisch betroffen. Das ist für viele deutsche UX-Designer, Entwickler oder Berater keine abstrakte Gefahr.

Wie du das vermeidest

Der einzige saubere Ausweg: echte wirtschaftliche Substanz in Dubai aufbauen. Das bedeutet konkret einen lokalen Büroraum, lokale Mitarbeiter oder Subunternehmer, nachweisbare Entscheidungsprozesse vor Ort und Kunden außerhalb Deutschlands. Das geht, ist aber kein Quick Move.

Vor dem Wegzug nach Dubai ohne einen deutschen Steuerberater mit Auslandserfahrung zu unterschreiben - das ist meiner Meinung nach rausgeworfenes Geld. Die Risiken sind real, und die Bußgelder auch.

Übrigens: Auch die Wegzugsteuer - also §6 AStG bei GmbH-Anteilen und ähnlichem - ist ein Thema, das bei Dubai-Umzügen regelmäßig unterschätzt wird. Wer eine GmbH hält, sollte das separat prüfen lassen.


Welche Visa-Optionen gibt es für Freelancer in Dubai?

Wer nach Dubai zieht, braucht eine rechtliche Grundlage - als EU-Bürger erhältst du kein Visum einfach so. Du musst dir selbst ein Residence Permit beschaffen, normalerweise über eine Freelancer-Lizenz.

Freelancer License via Free Zone - beste Optionen 2026

Eine Freelancer-Lizenz aus einer Free Zone ist der Standardweg. Die Lizenz berechtigt dich, selbstständig zu arbeiten, und ist Grundlage für das Residence Permit.

Die Kosten variieren je nach Free Zone erheblich. Wichtig: Seit Mitte 2025 hat TECOM - die Behörde hinter Dubai Media City, Dubai Internet City und Dubai Design District - die Visa-Ausstellung für neue Freelancer-Permits vorübergehend ausgesetzt. Bestandshalter können verlängern, Neuanträge sind faktisch eingeschränkt.

Deswegen haben sich viele Freelancer auf Free Zones in den nördlichen Emiraten verlagert:

Free ZoneLizenzkosten/JahrVisa-StatusGesamtkosten Jahr 1
SHAMS (Sharjah)~5.750 AED (~1.440 EUR)Normal~10.000-12.000 AED
RAKEZ (Ras Al Khaimah)~5.750 AEDNormal~10.000-12.000 AED
Meydan (Dubai)~12.500 AEDNormal~16.000-20.000 AED
IFZA (Dubai)~12.500-25.000 AEDNormal~20.000-28.000 AED

Wichtiger Hinweis: Ein Visa aus Sharjah oder Ras Al Khaimah schränkt deinen Wohnort nicht ein. Du kannst trotzdem in Dubai wohnen - die Emirate sind ein Bundesstaat, und das Visa gilt überall.

Zu den Gesamtkosten Jahr 1 kommen noch Fixposten dazu, die alle Free Zones betreffen: Emirates ID (rund 750 AED), medizinischer Test (300-500 AED), Visa-Stempelung (3.000-5.000 AED) und die Pflicht-Krankenversicherung. Alles zusammen landest du für das erste Jahr in den günstigeren Zonen bei rund 10.000-14.000 AED Setup-Kosten, also ungefähr 2.500-3.500 Euro.

Green Visa: Voraussetzungen 2026

Das Green Visa ist die andere Option - ein fünfjähriges selbst gesponsertes Aufenthaltsrecht ohne Arbeitgeberbindung. Klingt gut, hat aber eine hohe Einstiegshürde:

  • Gültige UAE-Freelancer-Lizenz
  • Nachgewiesenes Jahreseinkommen von mindestens 360.000 AED (rund 90.000 Euro), belegt durch zwei Jahre Kontoauszüge
  • Mindestens Bachelorabschluss (muss beglaubigt werden)

Für etablierte Freelancer mit hohem Einkommen ist das Green Visa interessant - die Kosten liegen bei etwa 2.500-4.500 AED. Für alle anderen ist es zunächst keine Option.


Was kostet der Umzug nach Dubai wirklich?

Jetzt kommen wir zur Vollkostenrechnung. Viele Dubai-Artikel zeigen Traumwohnungen für 2.000 Euro. Die Realität ist teurer.

Einmalige Setup-Kosten:

  • Freelancer-Lizenz + Residence Permit (je nach Free Zone): 2.500-7.000 EUR
  • Mietkaution (in Dubai zahlt man oft 1-3 Jahreschecks im Voraus): 1-3 Monatsmieten
  • Einrichtung, Transport, erster Monat überbrücken: 2.000-4.000 EUR
  • Steuerberater für saubere Wegzugsgestaltung: 1.500-4.000 EUR

Monatliche Fixkosten (Einzelperson, JVC/Al Barsha Niveau):

  • 1-Zimmer-Wohnung: 1.000-1.450 EUR (günstiger) bis 1.750-2.500 EUR (Dubai Marina)
  • Pflicht-Krankenversicherung: 75-250 EUR
  • Lebensmittel: 200-300 EUR
  • Transport (Metro + Uber, kein Auto): 75-125 EUR
  • Strom, Wasser, Internet: 100-175 EUR

Gesamtbudget realistisch: 3.000-4.500 EUR pro Monat für einen komfortablen Lebensstil in guter Lage.

Das ist mehr als in Portugal (2.000-2.600 EUR in Lissabon) und deutlich mehr als in Kroatien (1.000-1.500 EUR in Split oder Zagreb).

Für mein Banking im Ausland nutze ich [Wise][WISE_AFFILIATE_LINK] - besonders beim initialen Setup, wenn man Geld aus Deutschland überweist und noch kein lokales Konto hat. Die Wechselkursgebühren sind deutlich günstiger als bei deutschen Banken, und du kannst AED-Zahlungen empfangen und senden, noch bevor das VAE-Konto steht.

Zu allem anderen rund um digitale Nomaden und Steuern habe ich einen separaten Artikel geschrieben, der die Grundlagen erklärt.


Dubai vs. Portugal vs. Kroatien: Direkter Vergleich für Freelancer

KriteriumDubaiPortugal (Lissabon)Kroatien (Split)
Einkommensteuer0% (bei richtiger Struktur)IFICI 20% (nur qualifizierte Berufe) oder 14-48%~17-35% oder Paušalni obrt ~230 EUR/Mo bis 40k EUR
DBA mit DeutschlandNein (seit 2022)JaJa
§2 AStG RisikoHoch (wenn dt. Kunden/Vermögen)Kein RisikoKein Risiko
Visum EU-BürgerFreelancer-Lizenz nötigD8 oder D7 VisumKein Visum (EU)
Miete 1-Zimmer1.000-2.500 EUR1.200-1.600 EUR500-900 EUR
Gesamtkosten/Monat3.000-4.500 EUR2.000-2.600 EUR1.000-1.500 EUR
SpracheEnglischPortugiesischKroatisch
EU-MitgliedNeinJaJa

Der entscheidende Unterschied: Weder Portugal noch Kroatien gelten als Niedrigsteuerland im Sinne des §2 AStG. Das DBA-Risiko gibt es in beiden Ländern nicht. Wer in Lissabon oder Split lebt und deutschen Kunden arbeitet, ist steuerlich deutlich sicherer unterwegs.

Das bedeutet nicht, dass Dubai keine Option ist. Aber die oft gehörte Formel "Ich ziehe nach Dubai, spare 42% Einkommensteuer und lebe günstiger" - die stimmt für die meisten deutschen Freelancer einfach nicht.

Einen ausführlichen Blick auf die Portugal-Option findest du in meinem Artikel zu Portugal auswandern und Steuern 2026.


Für wen Dubai sich trotzdem lohnt - und für wen nicht

Dubai lohnt sich, wenn du...

  • wirklich deinen Lebensmittelpunkt nach Dubai verlagerst (183+ Tage/Jahr, echter Alltag dort)
  • keine dominanten deutschen Kundenbeziehungen hast oder diese aktiv umbaust
  • keine wesentlichen deutschen Vermögenswerte hältst (kein großes Depot, keine GmbH-Anteile über 1%)
  • ein hohes Einkommen hast, das die höheren Lebenshaltungskosten mehr als kompensiert
  • die Free-Zone-Struktur von Anfang an professionell aufstellst
  • bereit bist, 1.500-4.000 Euro in steuerliche Beratung zu investieren, bevor du den Mietvertrag unterschreibst

Dubai lohnt sich wahrscheinlich nicht, wenn du...

  • hauptsächlich für deutsche Kunden arbeitest (30%-Schwelle §2 AStG Risiko)
  • weniger als 80.000-100.000 Euro Jahresumsatz machst (Kosten fressen den Steuervorteil)
  • nur mal "ein Jahr ausprobieren" willst, ohne wirklich umzuziehen
  • Scheinwohnsitz in Dubai planst, aber eigentlich weiter in Deutschland lebst
  • eine GmbH mit deutschen Kunden hast, ohne die Wegzugsteuer durchgerechnet zu haben
  • dich vor der Abmeldung aus Deutschland drückst und einen "Backup-Wohnsitz" behältst

Der letzte Punkt ist wichtig: Wer die Abmeldung in Deutschland nicht sauber durchführt, ist trotz Dubai-Apartment weiterhin unbeschränkt steuerpflichtig in Deutschland. Das passiert öfter als man denkt - vor allem, wenn man Eigentum oder Familienwohnsitz in Deutschland hat.


Ortsunabhängigkeit bedeutet nicht automatisch Dubai

An dieser Stelle möchte ich etwas sagen, das mich etwas persönliches kostet: Dubai ist oft nicht das, was Freelancer eigentlich suchen.

Was die meisten wollen, ist Freiheit. Ortsunabhängigkeit. Eine Community, die sie versteht. Arbeit, die Sinn macht. Das kann Dubai bieten - aber es ist eine teure und komplexe Art, dorthin zu gelangen.

An der Network School habe ich erlebt, wie ortsunabhängiges Arbeiten aussehen kann, wenn du in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten bist - ohne den bürokratischen Aufwand einer VAE-Freelancer-Lizenz und ohne die steuerlichen Fallstricke, die Dubai mit sich bringt. NS ist kein Steuerplanungs-Trick. Es ist ein Ort, an dem du mit Menschen zusammenarbeitest, die dieselben Ziele haben wie du.

Wenn du Dir nicht sicher bist, ob Dubai wirklich dein Move ist oder du erstmal herausfinden willst, was ortsunabhängiges Arbeiten in einer echten Community bedeutet - dann schau dir NS an. Bewirb dich hier und spar dabei 25%.


Fazit: Dubai kann sich lohnen - aber nur mit den Augen offen

Dubai ist nicht das steuerliche Paradies, das viele Artikel versprechen. Das DBA Deutschland-VAE ist seit 2022 weg und kommt nicht zurück. §2 AStG ist kein theoretisches Konstrukt, sondern ein reales Risiko für jeden deutschen Freelancer mit deutschen Kunden oder deutschem Vermögen. Und die Lebenshaltungskosten sind in der Realität erheblich höher als in den meisten Alternativen.

Das heißt nicht, dass Dubai keine Option ist. Es heißt, dass es eine aufwendige Option ist, die von Anfang an professionell begleitet werden muss. Wer ernsthaft nach Dubai will, braucht:

  1. Eine saubere Abmeldung in Deutschland
  2. Einen deutschen Steuerberater mit Auslandserfahrung - noch vor dem Umzug
  3. Eine echte Free-Zone-Struktur mit wirtschaftlicher Substanz
  4. Einen Plan, wie er seine deutsche Kundenbasis umbaut oder begrenzt

Wer diese Punkte abhakt, für den kann Dubai ein sehr guter Move sein. Für alle anderen ist es ein teures Abenteuer mit steuerlichen Risiken, die noch Jahre nachwirken.


Einige Links sind Affiliate-Links. Dir entstehen keine Mehrkosten.

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